Homepage der Wasserkunst von 1535 Landau


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Geschichte

Die Landauer Wasserversorgung vor 1535


Das kleine Bergstädtchen Landau wurde vom Waldecker Grafen Otto I. Ende des 13. Jahrhunderts gegründet.



Bei der Gründung der Stadt standen überwiegend strategische Gesichtspunkte im Vordergrund. Die Erwägung, dass auf der Bergkuppe außer einer Burg auch eine Stadt entstehen sollte, musste aber zwangsläufig mit der Überlegung verknüpft werden, woher das Wasser zu beschaffen sei.





Mit großer Wahrscheinlichkeit hat aber die strategisch günstige Lage auf dem nach drei Seiten steil abfallenen Berg die Frage nach der Wasserbeschaffung zunächst verdrängt. Ein auf dem Gelände der Burg, dem späteren Grafenschloss, angelegter Windenbrunnen vermochte wohl eine Burgbesatzung bzw. die Schlossbewohner versorgen, nicht aber eine ganze Stadt.

Insofern waren die Bewohner Landaus gezwungen, alles für den täglichen Gebrauch erforderliche Wasser aus der "Guotte", einem Quellteich am Fuße des Berges, mit Joch und Eimer hinaufzutragen oder, wer darüber verfügte, mit einem Fuhrwerk auf den Stadtberg zu fahren.
Wichtig ist dabei zu bedenken, dass es damals keine Weidewirtschaft gab und auch das Wasser für das Vieh auf den Berg geschafft werden musste. Heute kann man sich die Mühsal des Wasserschleppens in heißen Sommern oder im Winter auf vereisten Wegen sicher nur schwer vorstellen, womit sich auch die mitunter anzutreffende geringere Wertschätzung des wichtigsten Lebensmittels Wasser erklären lässt.

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