Homepage der Wasserkunst von 1535 Landau


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Geschi.2

Die Geschichte der Landauer Wasserkunst 1555 - 1900



Bis Ende des 16. Jahrhunderts mussten die Landauer ihr Wasser aus dem einen Kump auf dem Marktplatz holen. Um den Bürgern den Weg zum Wasser weiter zu verkürzen, hatte man in den nächsten Jahrzehnten weitere fünf Kümpe verteilt über das Stadtgebiet gebaut, die alle von der Wasserkunst gespeist wurden.





Nach ihrer Fertigstellung verfügte die Wasserkunst zunächst über nur eine Pumpe ("Stiefel"). Wie lange die Erweiterung auf "drei Stempel" (Stiefel/Pumpen), über die in der Chronik berichtet wird, Bestand hatte, ist nicht bekannt. Nach der vollständigen Erneuerung in 1754 werden es wohl, wie heute auch noch, zwei Pumpen gewesen sein.

Mit Ausnahme der hin und wieder notwendigen, auch reparaturbedingten, Erneuerungen hat es im Verlauf der Jahrhunderte keine grundlegenden technischen Veränderungen in der Wasserkunst gegeben.

Von den Renovierungen und Erneuerungen zeugen heute noch die Inschriften auf den Fachwerkbalken im Giebel der Wasserkunst:

"Ich gebe, was ich habe, womit ich alles labe. Ich meine reines Wasser. Davon ist der Verfasser."
Joh. Conr. Behr. P.T. Consul in anno 1754

"Die Ursach unsrer Noth, die Ursach unsrer Klagen, die nun verbessert sind in diesen unsern Dagen, die siehst Du Wandersmann in diesem Haus verschlossen, das aus dem Tränenbach der Bürger ist entsprossen.
Erneuert bei Zeiten des Bürgermeisters Johann Conrad Behr in anno 1754, den 29ten August."

"Erneuert im fruchtbaren Eis- und Sonnenjahr 1929 am 13. Oktober"

"Restauriert 1982"


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