Homepage der Wasserkunst von 1535 Landau


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Arbeitsprinzip

Das Funktions- bzw. Arbeitsprinzip der Wasserkunst


Um eine Wasserkunst zu betreiben, bedarf es zweierlei "Wasser": Zum einen Antriebswasser, das der in der Nähe verlaufende Bach namens Watter liefert. Über das Hauptwehr wird oberhalb der Wasserkunst von der Watter
Antriebswasser abgezweigt und durch den künstlich angelegten Mühlengraben entlang der Straße nach Volkhardinghausen zur Wasserkunst geleitet. Ein Regulierungswehr steuert die für den optimalen Betrieb der Anlage erforderliche Wassermenge, während das Überlaufwehr das überschüssige Antriebswasser wieder der Watter zuführt.


Durch eine u-förmige, früher offene "Renne" fließt das Wasser in das Gebäude, wo es oben auf das "oberschlächtige" Wasserrad trifft, das über eine Kurbelwelle zwei Pumpen, auch "Hosen" genannt, antreibt.

Zum anderen wird
Quellwasser gebraucht, das anfangs aus dem angrenzenden Quellteich entnommen wurde und später, auch heute noch, aus der Quelle am Kresspfuhl entspringt und zur Wasserkunst in einen Vorratsbehälter, den "Reserver", geleitet wird. Von dort wird es von den beiden historischen Pumpen zum 64 Meter über der Talsole gelegenen Kump auf den Marktplatz, dem kleinen Kump an der Wasserkunst, zur Weidewasser-Zapfstelle und in das angrenzende Freibad gepumpt.


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